Telling the story differently: US wealth disparities as a product of domestic politics

März 7th, 2012 § 0 comments § permalink

 

Rising inequality is only the clearest indicator of an economic transformation that has touched virtually every aspect of Americans. In the last 30 years the rich were getting richer and the poor poorer. The usual reasons for this are globalization, skill shifts, technological transformation and economic change. But what about politics, polity and policies? Might the problem be as well homemade?

In this paper I will argue that the decline of labour unions and rise of big business and high finance were of much greater importance in explaining the unequal income and wealth distribution. Both political parties were taken hostages by organized money. Dependent on their money Republicans and Democrats as well act like hosts controlled by a dangerous virus.

The political process is on one hand characterized by drift, which is the deliberate failure to adapt public policies to the shifting realities of a dynamic economy (Hacker and Pierson, 2010: 52). And on the other hand by massive tax cuts and policies in favor of big money. This results in a vastly distorted distribution of income and wealth in which a small elite – the ominous 1 percent – holds more than 20 percent of national income and a by politicians abandoned middle class.

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Syrien Undercover: Im Herzen der Revolte

Dezember 16th, 2011 § 0 comments § permalink

Syria-Homs-2-16-12

In Damaskus und Homs filmte Sofia Amara, wie sich die täglichen Demonstrationen am Ausgang der Moscheen oder auf den Friedhöfen organisieren.

In Rastan konnte sie Kontakt zu desertierten Offizieren der syrischen Armee aufnehmen, die behaupten, ein “freies Heer” aufgestellt zu haben. Diese Streitkraft mit angeblich knapp 300 Offizieren versucht mit dürftigsten Mitteln, der blindwütigen Repression durch den syrischen Staat zu trotzen.

Insbesondere in Hama beobachte sie, mit welchen Mitteln das Regime gegen die Protestbewegung vorgeht: systematische Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung, Schießen mit scharfer Munition auf Demonstranten, willkürliche Verhaftungen, Hinrichtungen ohne Prozess, Folter.

Anhand nie gesehener Bilder und Zeugenaussagen dokumentiert der Film die blutigen Militäreinsätze gegen die Demonstranten und belegt zum ersten Mal auch die unmittelbare Beteiligung von Mitgliedern der libanesischen Hisbollah und der iranischen Revolutionshüter an den Massakern.

Um einen Blick hinter die Kulissen der syrischen Revolution zu werfen, nahm die Filmemacherin viele Gefahren auf sich. Immer musste sie darauf achten, nicht den Verdacht der Geheimdienste zu wecken: beim Filmen der Demonstrationen, beim Umgehen der Panzersperren vor der Stadt und bei den heimlichen Treffen mit den Aktivisten.

Der mutige Film vermittelt die im Land herrschende Terroratmosphäre und veranschaulicht die Verbrechen des Regimes von Baschar al-Assad, dem zur Last gelegt wird, in fünf Monaten über 2.000 Menschen ermordet zu haben. » Read the rest of this entry «

Der lange Weg nach Tripolis

Dezember 13th, 2011 § 0 comments § permalink

Als die Libyer gegen die 42-Jährige Herrschaft Muammar Gaddafis aufzustehen begannen, stellte sich für im Exil lebende Libyer die Frage, welche Rolle sie im Freiheitskampf ihres Landes einnehmen sollten. Für viele von ihnen war die Antwort klar: Sie wollten einen Teil in der Revolution ihres Landes sein.

Die Revolution brachte Libyer aus allen sozialen Schichten zusammen. Der lange Weg nach Tripolis ist ein aus zwei Teilen bestehender Dokumentarfilm, der die Geschichten eines erfolgreichen libyschen Geschäftsmannes erzählt, der die Sicherheit Londons verlässt, um nach Hause zu gehen; er wird begleitet von seinem Sohn, der noch nie zuvor Krieg gesehen hat und einem Bauunternehmer, der ein Revolutionär wurde.

Sie schliessen sich einer Armee bestehend aus tausend gewöhnlicher Libyer an, die alle für Freiheit kämpfen. Viele von ihnen hatten noch nie eine Waffe in ihren Händen, geschweige denn gekämpft. Sie alle teilen einen gemeinsamen Traum und eine gemeinsame Hoffnung: das Libysche Volk von der 42-Jährigen Tyrannei Gaddafis’ zu befreien.

Dies ist eine Geschichte aussergewöhnlichen Mutes aufgebracht von gewöhnlichen Menschen

Anne Reevell von Moonbean Films, hat mit ihrem Film einen aussergewöhnlichen Hintergrundbericht einer Revolution gschaffen; ein Stück Geschichte indem sich ein Volk ihre Würde zurückholt.

“Es kommt sehr selten vor, dass man einen Fensterplatz in der Geschichte erhält. Ich hatte das Glück eine Revolution durch die Augen einer bemerkenswerten Gruppe von Menschen verfolgen zu dürfen,” sagt Reevell.

Teil 1: Der lange Weg nach Tripolis

Die erste Episode von Der lange Weg nach Tripolis beginnt im Frühling in London, wo das politische Erwachen der Bürger Tunesiens, Ägyptens und Libyens seit Wochen die Nachrichten beherrschten. » Read the rest of this entry «

Das internationale Rohstoffprivileg

Dezember 8th, 2011 § 0 comments § permalink

Wer ein Land regiert, besitzt das internationale Rohstoffprivileg. Doch dieses ist weit mehr als nur die effektive Verfügungsgewalt über die Rohstoffe des betreffenden Landes. Es beinhaltet die Befugnis, Eigentumsrechte an diesen Rohstoffen international rechtsgültig zu übertragen, so dass eine Firma, die sich etwa bei der Familie Saudi oder Suharto oder beim nigerianischen General Sani Abacha Rohstoffe gekauft hat weltweit als rechtmässiger Eigentümer dieser Rohstoffe gilt, dessen Eigentumsrechte von den Polizei- und Rechtsorganen aller Staaten geschützt werden.

Dies ist ein bemerkenswertes Merkmal unserer Weltordnung: Eine Gruppe, die in ein Kaufhaus einbricht und dessen Nachtwächter überwältigt, mag einige der dort gelagerten Waren verkaufen können. Doch der Hehler, der sie dafür bezahlt, gewinnt nur physischen Besitz der Beute, nicht Eigentum. Eine Gruppe, die eine gewählte Regierung überwältigt und die Kontrolle über ein Land gewinnt, kann ebenso ihre Beute gegen Bezahlung abtreten. In diesem Fall jedoch erwirbt der Käufer nicht nur physischen Besitz, sondern alle weltweit anerkannten Rechte und Privilegien eines Eigentümers. » Read the rest of this entry «

Bahrain: Schreie in der Dunkelheit

November 27th, 2011 § 0 comments § permalink

Der arabische Frühling hielt diesen Frühlin in Bahrain ebenfalls Einzug. Viele Bewohner Bahrains, die sich eine friedliche Revolution im Stile Tunesiens oder Ägyptens wünschten, wurden jedoch in ihren Hoffnungen enttäuscht. Gemeinsam mit Saudi-Arabischen Truppen schlug das Militär Bahrains den Aufstand brutal nieder. Dissidenten wurden in den folgenden Tagen und Wochen im staatlichen Fernsehen zu Staatsfeinden erklärt und zur Fahndung ausgeschrieben. Es folgten brutale Säuberungsaktionen, in denen die Dissidenten, aber auch normale Bürger, wie eine zwanzigjährige Frau, verschleppt, verprügelt und oft auch einfach hingerichtet worden sind.
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